Berlin als Leuchtturm Mobilität

Heute...

Berlin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem deutschen und europäischen Zentrum für die Erprobung von Wasserstoff als Energieträger – und im Speziellen für die Erprobung von Wasserstoff als Kraftstoff im mobilen Bereich - entwickelt.

Nicht erst seit dem von der Bundesregierung geförderten Projekt „Clean Energy Partnership Berlin“ (CEP), das seit 2002 eine Reihe namhafter europäischer Industriepartner mit dem Ziel vereint, nachzuweisen, dass Wasserstoff bereits heute zuverlässig, sicher und effizient im Straßenverkehr eingesetzt werden kann, wurde Berlin zu einem europäischen Vorreiter in der Erprobung mobiler Wasserstofftechnologie.

Meilensteine setzten insbesondere lokale Partner – allen voran die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) in enger Zusammenarbeit mit der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und mit der TOTAL Deutschland GmbH –, die sich bereits seit den 90er Jahren mit dem Einsatz von Wasserstoffantrieben und auch mit dem Aufbau entsprechender Betankungsinfrastrukturen befassen.

...und in Zukunft

Eine der großen Herausforderungen der Zukunft bilden die Erzeugung und Verteilung von Wasserstoff. Hier sind regionale Ansätze gefragt, und hier kommt gerade Brandenburg als Flächen- und Agrarland ebenso wie als Wissenschaftsstandort eine besondere Bedeutung im Rahmen zukünftiger Wasserstoffproduktionskapazitäten zu. Biomasse, erneuerbare Energien und ein fundiertes Know-how bilden wesentliche Voraussetzungen dafür, die Region als einen Leuchtturm für frühe Wasserstoffanwendungen zu entwickeln.

Die in Berlin aktiven Unternehmen beabsichtigen, den eingeschlagenen Weg im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesregierung  konsequent fortzusetzen und die Ausweitung des bestehenden Fahrzeug- und Infrastrukturangebotsangebots zu forcieren. Im Zentrum wird dabei für die kommenden Jahre die Erforschung, Entwicklung, Erprobung, Demonstration und Marktvorbereitung von Wasserstoffapplikationen im Transportbereich stehen. Eine Erprobung bestehender und aufzubauender Infrastrukturen unter Volllastbedingungen wird Aufschlüsse über die Machbarkeit einer zukünftigen nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft im Verkehrsbereich geben.

Als bedeutender Wissenschaftsstandort hat Berlin bereits erhebliche Impulse im Forschungsbereich geben können und wird sich in der Forschung und Entwicklung zunehmend engagieren. Der Zusammenschluss wesentlicher Akteure aus Forschung und Entwicklung mit Flottenbetreibern, Technologieentwicklern usw. in einem regionalen Netzwerk ist vorgesehen.

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